Miracleworld - Auf der Suche nach den Augenblicken

Wochenende. Bisher bestehend aus Eis essen, geocachen, Flohmarkt, Radfahren und Balkonien.

Frühling ♥



Gerade habe ich erfahren, dass Lightroom 4 seit heute in der endgültigen Version 4 verkauft wird. Vollkommen überrascht hat mich der neue Preis von knapp unter 130€ (update etwa 74€).

Das erstaunt mich allerdings auch und so überlege ich nun, von der 3er Version umzusteigen. Am meisten interessieren mich die erweiterten Korrekturpinsel.

Meine Inspiration ziehe ich oft aus kleinen alltäglichen Dingen. Das kann ein allein stehender Baum sein, den ich beim Zug fahren aus dem Fenster betrachte, ebenso wie ein schöner Bildband oder ein Lied, das den Soundtrack zu einer aktuellen Lebenssituation bildet. Musik ist wichtig. Wenn ich irgendwo draußen – ob Stadt oder Natur – unterwegs bin, dauert es oft nicht lange, bis mich einfach die Umgebung an sich inspiriert und der Zeigefinger möglichst schnell einen Auslöser betätigen will.

Martin Neuhof hat Kilian Schönberger interviewt, der ein bisschen über sein fotografisches Schaffen plaudert. Seine Landschaftsbilder wirken erfrischend natürlich und seine Gedanken zur Fotografie machen Lust, die Kamera in die Hand zu nehmen und nach draußen zum Fotografieren zu gehen. Schaut doch mal vorbei!

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37000 Fotos ergeben zusammengesetzt unseren Nachthimmel mit Alpha Centauri, Kassiopeia und dem großen Wagen. Das Ganze kann man dann in einem 360° Panorama anschauen. Zurücklehnen und Schafe Sterne zählen!

(via Kraftfuttermischwerk)

Orte, an denen ich jeden Tag vorbei komme, erstrahlten auf einmal in einem völlig anderen Licht, wirkten clean, elegant, professionell. Es war, und eigentlich mag ich diesen Begriff nicht, atemberaubend, gerade für einen kleinen Foto-Pimpf wie mich, der von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hatte.

Also machte ich seine Fotos nach. Es war meine Art der “Mit was für einer Kamera hastn das Foto gemacht?”-Frage. Ich schaute in die EXIF-Daten, schaute auf der Karte, fuhr selber zu den Orten, machte selber die Fotos. Ich lernte, was es mit Brennweiten auf sich hatte, mit der Blende, ISO und wie das alles im Zusammenhang steht.

Christoph beschreibt, wie er eigentlich zur Fotografie kam und wie völlig unterschiedlich man ein Motiv ablichten kann.


Christoph’s Worte geben Mut, gerade Anfängern. Es ist einfach normal, dass du nicht als perfekter Fotograf geboren werden kannst. Durch Abgucken lernst du. Du findest automatisch irgendwann deinen eigenen Stil, wenn du mit den Grundlagen vertraut bist.

Außerdem zeigt Christoph klar, dass man ein und dasselbe Motiv immer wieder fotografieren kann. Erstens entwickelst du dich weiter und kannst deine Erfahrungen in die Bildaussage einbringen und außerdem kommt es immer darauf an, was du mit deinem Bild ausdrücken möchtest. So wirken die abgebildeten Bilder trotz dem identischen Motiv völlig unterschiedlich – eine offene Weltstadt seht einem Ostblock-Viertel gegenüber.